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Der 16. April 2008 wird vielen Schülern und Lehrern
der Lerchenfeldschule wohl in guter Erinnerung bleiben. Denn als 14.
Schule in Sachsen-Anhalt wurde uns dieser anspruchsvolle Titel
verliehen. Und wenn hier uns steht, so ist das auch wirklich so gemeint.

Denn immerhin haben sich im Vorfeld weit über 70 Prozent der Schüler,
Lehrer und Angestellten unserer Schule zu diesem Projekt eindeutig
bekannt. Und weil dies ein ganz besonderer Tag in unserem Schulleben
darstellt, wurde dafür auch eine kleine, aber sehr feine Feierstunde in
unserer Aula organisiert.

Viele Gäste sind gern der Einladung gefolgt und so
wurden herzlich der Landrat Herr Gerstner, der Oberbürgermeister Herr
Haase, unsere Schulpaten Dr. Schellenberger und Nico Hilger sowie
zahlreiche weitere Gäste begrüßt. Danke, dass sie alle unserer Einladung
gefolgt sind. Die Aula war bis auf den letzten Platz gefüllt, beste
Voraussetzungen für eine würdige Feierstunde.Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Frühlingslied der Klasse 5a.
Und ganz ehrlich, was die jungen Künstler dort geboten haben, war
absolut hörenswert. Das bietet sich geradezu für weitere Aufgaben an.
Prima, Klasse 5a.
 Unser Schulleiter Herr Gröber bedankte sich ganz herzlich für die seit
Oktober 2007 laufenden Projekte, welche bis zum heutigen Tag
durchgeführt wurden und vergaß auch nicht Worte des Dankes an die
verantwortliche Lehrerin Frau Gehrke (leider erkrankt und an dieser
Stelle gute Besserung) und seine Stellvertreterin Frau Kemp zu richten.
Auch die Unterstützung durch den Förderverein der Schule wurde lobend
erwähnt, dafür ein dickes Dankeschön. Großen Anklang fand auch die
Auszeichnung der Schüler Saskia Obenauff und Marcus Buhle durch Herrn
Gröber. Beide haben durch ihr couragiertes Verhalten vor einigen Wochen
schlimme Folgen bei einer tätlichen Auseinandersetzung, wobei sie selbst
auch geschlagen wurden, vermieden. Sie haben nicht weggeschaut, sie
haben gehandelt. Toll!
  Unsere Paten für dieses Projekt kamen selbstverständlich auch zu Wort.
Dabei zeigte sich, dass wir eine hervorragende Wahl getroffen haben.
Dr. Schellenberger bezog sich auf die rege Zusammenarbeit und die
konstruktiven Arbeitsgespräche in unserer Schule und vergaß auch seine
Versprechen vom Sportlerball nicht. Nico Hilger ging bei seinen Worten
auf die verschiedenen gemeinsamen Projekte mit unseren Schülern ein und
welche Freude diese Arbeit machte. Und auch er bedankte sich beim
Förderverein für die notwendige Unterstützung. Gern geschehen und Danke
für die herzlichen Worte.
Unsere Schülerin Julia Liebegut rezitierte ein Gedicht. Ohne Nervosität
stand sie vorn auf der Bühne und zog alle in ihren Bann. Absolute Stille
in der Aula. So was gibt es bei so vielen Zuhörern nur selten. Einfach
genial, Julia.
 Im Vorfeld waren unsere Tänzerinnen aus der Klasse 6b ganz schön nervös.
Doch sobald die Musik erklang, waren Thao, Nikolett, Stella und Nicole
in ihrem Element. Und weil sie ihren Tanz eigentlich zur
Leistungskontrolle im Sportunterricht einstudiert haben, gibt es an
dieser Stelle schon eine ganz dicke Note 1. Das habt ihr ganz toll
gemacht.
Die Schülervertreter Saskia Obenauff und Melanie Balder schilderten mit
ihren Worten die Sichtweise unserer Schülerschaft. Und wirklich, vor 100
Zuhörern solch eine Rede zu halten, erfordert ganz schön viel Mut. Damit
habt ihr euch wirklich reichlich Respekt verdient.
Die eigentliche Titelverleihung für dieses bundesweit größte
Schulnetzwerk erfolgte durch die Landeskoordinatorin Frau Habisch. Sie
machte auch deutlich, dass dies ein erfolgreicher Weg sei, der weiter
beschritten werden sollte. Dazu gab es die offizielle Titelurkunde und
es wurde auch das neue Schild für unsere Schule präsentiert. Sieht
übrigens wirklich gut aus.
 Zum Abschluss gab es noch ein Lied von der Klasse 5a und somit fand
unsere kleine Feierstunde einen würdigen Ausklang. Interessante und
nützliche Gespräche gab es anschließend noch im Schülercafe, welches
durch Laura, Dennis und Christoph bestens vorbereitet wurde.
Trotzdem, an dieser Stelle seien noch einige wenige Bemerkungen erlaubt.
Sicherlich sah alles sehr leicht und locker aus, die Organisation war
auch wirklich hervorragend. Doch alles so schön auf die Beine zu
stellen, das war nach der Erkrankung von Frau Gehrke gar nicht so
einfach. Aber wie sich Frau Grahn, Frau Krause, Frau Grünig, unsere
Schulleitung und viele andere Kollegen daran machten, diesem schulischen
Höhepunkt einen würdigen Rahmen zu verleihen, das war, um es jugendlich
auszudrücken, einfach geil. |