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Am Montag, dem 29.09.08, trafen sich 14 Schüler der 9. Klasse der
Lerchenfeldschule um 07.45 Uhr vor dem Jugendclub Future. Gemeinsam
warteten sie auf ihren Reisebus. Mit den Lehrern, Frau Heise und Herrn
Bombach, sollte es zu einer Projektreise nach Holland gehen.
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Nach 6 ½ Stunden Busfahrt waren wir in unserem Nachbarland in Ysselstein
angekommen. Die Betreuer Kim und Gregore zeigten uns unsere Unterkünfte
und dann hatten wir eine Stunde Zeit, um unsere Koffer auszupacken.
Danach zeigten sie uns den deutschen Soldatenfriedhof. Wir wurden
darüber informiert, dass es sich um ca. 32.000 deutsche Soldatengräber
handelt, welche auf 17 Hektar Land verteilt sind. Dies entspricht etwa
der Größe von 20 Fußballfeldern.
Am Vormittag des 2. Tages teilten die Betreuer uns mit, dass wir zum
Schicksal deutscher gefallener Soldaten recherchieren sollen.
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Für uns
Schüler war es sehr bewegend und spannend zugleich. Immerhin konnten wir
so zu einzelnen Schicksalen des Krieges Material sammeln. Dazu haben wir
Collagen angefertigt, welche wir an den jeweiligen Gräbern unseren
Mitschülern vorgestellt haben. Und wir alle waren der Meinung, dass wir
niemals einen Krieg erleben wollen.
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Am 3. Tag stand eine Fahrt nach Amsterdam an. Der Ausflug startete um
09.00 Uhr, wir waren so gegen Mittag da. Zunächst erfolgte ein Besuch
bei der berühmtesten Fußballmannschaft der Holländer, bei Ajax
Amsterdam. Dort sahen wir das Stadion und den Fanshop von Ajax.
Anschließend beobachteten wir die Diamantenschleifer von Amsterdam bei
ihrer komplizierten Arbeit. Später besuchten wir das Anne Frank Museum.
Dort analysierten wir die Geschichte und das Schicksal der Familie Frank
und ihrer Bekannten bzw. ihrer Freunde. Trotzdem alle Schüler das
Tagebuch der Anne Frank bereits gelesen hatten, waren wir hier vor Ort
zutiefst beeindruckt. In den Nachmittagsstunden konnte jeder die
wundervolle Altstadt von Amsterdam individuell für sich entdecken.
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Und Shoppen macht hier richtig viel Spaß.
Am darauf folgenden Tag stellte sich die Aufgabe, Kriegsgräber zu
pflegen. Da war es für uns selbstverständlich, sich so richtig ins Zeug
zu legen. Nach dem Abschluss der Arbeit waren wir unheimlich Stolz
darauf, dass wir die Grabsteine von 1800 (!)gefallenden deutschen
Soldaten gesäubert hatten.
Am Nachmittag wurde es für uns richtig spannend. Da stand die
Friedensrally auf dem Programm, bei welcher wir unseren gesammelten
Eindrücke, Erfahrungen und Kenntnisse einbringen konnten.
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Abends haben wir Frau Heise und Herrn Bombach noch mit einem selbst
gedrehten Video überrascht, womit wir uns bei ihnen für diese tolle
Fahrt bedankten. Die Überraschung ist uns wirklich gut gelungen, denn
beide waren davon sehr angetan. Wir waren jedenfalls froh, in Ysselstein
gewesen zu sein.
Und Spaß hatten wir auch, jede Menge.
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